Februar 7, 2023

askAHYO.com

Nachrichten, ausgefallene Geschichten und Analysen zum deutschen und internationalen Geschehen. Tauchen Sie tiefer ein mit unseren Features aus Europa und darüber hinaus. Sehen Sie sich unseren 24/7-TV-Stream an.

Zwei Tote und mehrere Verletzte bei Messerangriff auf Zug – DW – 25.01.2023

In einem Regionalzug von Kiel nach Hamburg hat am Mittwoch ein Mann mit einem Messer zwei Menschen getötet und sieben weitere verletzt.

An einem kleinen Bahnhof in Brokstedt wurde kurz nach der Tat ein Verdächtiger festgenommen.

Die Innenministerin des Landes Schleswig-Holstein, Sabine Sutterlin-Wack, eilte kurz nach Bekanntwerden der Nachricht zum Tatort. Sie sagte Reportern in Bruckstedt am Mittwochabend, der Verdächtige sei ein Staatenloser aus den Palästinensischen Gebieten.

Die Angaben zum Alter des jungen Mannes gingen in den Stunden nach dem Angriff leicht auseinander. Die Polizei sagte jedoch, ein 33-jähriger Verdächtiger sei während seiner Festnahme ins Krankenhaus gebracht worden, um leichte Verletzungen zu behandeln.

Drei der Verletzten erlitten schwere und vier leichte Verletzungen.

Bundesinnenministerin Nancy Visser schrieb auf Twitter: „Unsere Gedanken sind bei den Opfern und ihren Familien dieses entsetzlichen Verbrechens.“

Sie sagte, sie habe sich an den regionalen Sütterlin-Waack-Kollegen gewandt, um Unterstützung zu erhalten.

„Die Ermittlungen zu den Hintergründen dieses Verbrechens werden jetzt mit höchster Priorität durchgeführt“, sagte Visser. „Mein Dank gilt der Polizei und den Rettungsdiensten.“

Nationale und regionale Politiker und lokale religiöse Führer haben ebenfalls ähnliche Botschaften des Beileids oder der Verzweiflung herausgegeben.

Die Polizei sagte, ein Verdächtiger sei kurz nach dem Angriff am Bahnhof Brockstedt festgenommen wordenFoto: Jonas Walzberg/dpa/Picture Alliance

Was wissen wir bisher?

Die Polizei sagte, der Angriff habe stattgefunden, als sich der Zug dem Bahnhof Brokstedt näherte, einem kleinen Stadtteil mit etwa 2.000 Einwohnern nördlich von Hamburg und südlich von Kiel. Ein Verdächtiger wurde festgenommen, als der Zug am Bahnhof Brockstedt ankam. Mehrere Fahrgäste riefen vom Zug aus den Notruf an.

Die Polizei sagte später, dass es drei Passagieren schließlich gelang, den mutmaßlichen Angreifer an Bord festzuhalten, und dass die Polizei mit ihm unter ihrer Kontrolle am Tatort eintraf.

An Bord befanden sich etwa 70 Passagiere. Die Polizei nahm ihre Aussagen an einem nahe gelegenen Ort auf.

Die Station wurde geschlossen, damit Rettungsdienste und forensische Teams vor Ort operieren können. Bahnbetreiber meldeten daraufhin Störungen in der Umgebung.

Nach Angaben der Polizei blieben weitere Details rund zwei Stunden nach dem Angriff schwer fassbar. Weder die Motive oder vermuteten Gründe für das Vorgehen des Angreifers noch der Zustand der Verletzten waren völlig klar.

Die Polizei sagte, dass der Verdächtige nach ersten Kontrollen nicht auf einer Extremisten-Beobachtungsliste stand.

Auch die Deutsche Nachrichten-Agentur (dpa) berichtete, diesmal jedoch unter Berufung auf inoffizielle Sicherheitskreise, dass der Mann Anzeichen einer psychischen Erkrankung zeige.

Die Bezirksinnenministerin Suttlerin Wack (CDU) wurde im Landtag über die Tat informiert. Sie beriet sich zunächst mit dem Premierminister des Landes, Daniel Gunther. Am Abend erreichte ich Brokstedt.

msh/nm (AFP, dpa)

Siehe auch  Bis zu 7.500 Jahre alte Straußeneier wurden in der Nähe einer alten Feuerstelle in Israel gefunden